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Grußwort des Vorsitzenden der UNAPO Generalversammlung

Abdul Tawab Mullah Hwaish (aus Gründen der Transliteration und Transkription auch: "Abd al-Tawab Mullah Hwaish" oder auch "Abd el Tawab Mullah Huwaisch" oder auch "Abd al-Tawab Mullah al-Huwaysh")
HE Mullah Hwaish
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Exzellenzen Damen und Herren,
sehr geehrte Magnifizenzen, Spectabiles, Honorabile helfender Hochschulen,

sehr geehrte Sponsoren und Vertreter von Unternehmen,
sehr geehrte Spendengemeinschaft!

als früherer Hochschullehrer sowie Minister für Industrie und Vizepremierminister des Irak bis 2003, der nicht nur in München an der Technischen Universität München (TUM) studierte und hier in den 1960er Jahren sein Diplom im Fach Maschinenbau erworben hat, sondern der damals vor dem Münchner Standesamt mit der deutschen Berufsschullehrerin Veronika Söllner aus Schwandorf bei Regensburg den Bund der Ehe eingegangen ist, habe ich heute in glücklicher Ehe mit meiner Frau Veronika meinen Lebensmittelpunkt vor allem in Deutschland und gleichzeitig in Österreich gefunden - in letzterem in der von der Habsburger Regentschaft geprägten Altstadt Wiens.

Meine "zweite Heimat"

Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish

Deutschland war schon früh unser Lebensmittelpunkt und blieb Deutschland blieb für uns immer ein Lebensmittelpunkt, selbst über die vielen Jahre meiner politischen Tätigkeit im Irak! Deutschland liegt mir deshalb wie meine Heimat "Irak" im Besonderen am Herzen! Ist doch Deutschland nicht zuletzt auch die Heimat meiner verehrten Frau und unserer lieben Kinder und Enkelkinder. Sie alle besitzen zudem die deutsche Staatsbürgerschaft und leben und lebten zum großen Teil schon immer in Deutschland! Aber auch in Österreich gibt es unserer Familie, gibt es Verwandte, Freunde und Bekannte! Man kann sagen, unseren Lebensmittelpunkt haben wir schon früh nicht nur nach Bagdad, sondern in die Mitte zwischen Bagdad, München und Schwandorf gelegt! Dies, vor allem vor dem Hintergrund, dass unsere Kinder ihre Schulferien und viele ihrer verlängerten Wochenenden nicht ausschließlich in Bagdad, sondern vor allem auch gerne in Schwandorf bei den Großeltern verbrachten - alleine und oft genug mit uns, war ich doch seit den 1980er Jahren auch von amtswegen oft in Deutschland unterwegs! Die Aufenthalte ermöglichte mir dabei die irakische Regierung und wurde mir die Ehre zuteil, in Deutschland offiziell als Staatsgast der Deutschen Bundesregierung begrüßt zu werden! Im Gepäck hatte ich lukrative Wirtschaftsaufträge, dies bereits Mitte der 1980er Jahre unter dem damaligen politischen Weggefärten und Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann (1984-1988).

Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
Nach und nach ergab sich daraus eine sehr intensive und fruchtbare Zusammenarbeit, die dazu führte, dass ich gemeinsam mit Vertretern der deutschen Bundesregierung sowie der deutschen Hochschullandschaft als ordentliches Mitglied in die Deutsch-Irakische Gesellschaft zur Förderung der deutsch-irakischen Beziehungen auf den Gebieten der Wirtschaft, des Gesundheitswesens, der Wissenschaften, der Kultur, des Tourismus und im humanitären Bereich berufen wurde. Zuständig für die Beratung der deutschen Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft rückte Deutschland so für viele Jahre in den Mittelpunkt meiner Tätigkeit als irakischer Minister für Industrie sowie später auch als Vizepremierminister des Irak bis 2003. Meine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner waren neben den Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik sowie der jeweiligen Bundesregierungen und Oppositionsparteien im deutschen Bundestag, u. a. auch mein bis heute enger Freund und Wegbegleiter Prof. Dr. Walter Sommerfeld vom Centrum für Nah- und Mittelost-Studien
der Philipps-Universität Marburg. 
Kommen wir zum "hier und heute":
Die allergrößte Freude bereiten mir heute wie immer schon vor allem meine vier inzwischen erwachsenen Kinder samt Enkelkindern.

Unser ältestes Kind erblickte übrigens in der bayerischen Hauptstadt München das Licht der Welt! 

In den folgenden Jahren kamen noch drei Brüder hinzu, darunter ein Adoptivsohn, den meine Frau und ich in den Wirren des ersten Golfkriegs bei uns zuhause aufnahmen. 
Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
Mit Blick auf unsere Familie war es trotz allem immer eine wunderbare Zeit, die wir gemeinsam miteinander verbrachten und noch immer miteinander verbringen dürfen! Natürlich ist die Zeit heute knapper geworden! Auch unsere Kinder sind heute erwachsen und beruflich sehr erfolgreich! Gleichzeitig wurde die Familie größer, denn die Familie bereichert heute über ein halbes Duzend Enkelkinder. Da bleibt manchmal kaum noch Raum für meine Arbeit als "Politikberater" oder beispielsweise als aktives Mitglied der "Freien Demokraten (FDP)"! Doch ich trete gerne kürzer, denn Oma und Opa sind eben auch Eltern!

Mein Engagement!

Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish

Warum Familie so wichtig ist, das hatte ich in die Wiege gelegt bekommen! Ehrenamtlich engagierte ich mich im Irak schon früh für ein großes Waisenhaus.

Dieses Gefühl für Verantwortung haben mir meine Eltern geschenkt und noch heute wird meine Mutter nicht müde, mich wie in jungen Jahren immer wieder daran zu erinnern: 

Kinder brauchen Bezugspersonen! Bezugspersonen, die ihnen genau zwei Dinge mit auf ihren Weg geben: Wurzeln und Flügel! Viele von Ihnen kennen diesen Satz, der dem großen Goethe zugeschrieben wird. Er ist einerseits widersprüchlich – und gleichzeitig aber auch so wahr! Denn, wenn wir uns als Erwachsene vor Augen führen, was uns in Krisenzeiten durchhalten lässt, dann ist es genau das: unser Bewusstsein um unsere eigenen Wurzeln und unsere Fähigkeit, in schwierigen Augenblicken auf uns zu vertrauen! Mut und mentale Kraft müssen daher die Chance haben, in jedem von uns Menschen zu wachsen. Die Rolle von Bezugspersonen erhält hier ihre Bedeutung!

Meine Sorge!

Die Zukunft des Irak, die seiner Nachbarländer und die Zukunft überall in der Welt!

Gerade wenn ich vom Irak spreche, spreche ich vom Irak als das Land, in dem ich geboren bin und das mein Heimatland ist.

Hier ist so vieles absurd geworden! Sie kennen die Nachrichten, die uns Tag für Tag erreichen: es sind, unsere Kinder, an die ich denke, weil sie trifft das Schicksal im Besonderen: 
Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish

"Mutter ermordet, Vater verschleppt"!

Ein Beispiel unter vielen, aber ein Beispiel, das die vielen Facetten des Ausübens von Terrorgewalt im Irak deutlich macht! Längst haben wir uns daran gewöhnt: den Tod ihrer Mutter mussten die Kinder mit ansehen!
Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
Ihr Vater wird an diesem Tag nicht mehr heim kommen! Er, der Vater wurde verschleppt und ist für immer verschwunden! Kinder verbringen die Nacht an der Seite ihrer toten Mutter. Sie machen sich auf den Weg! Sie machen sich auf einen gefährlichen Weg vom Irak über die syrische Grenze nach Damaskus. Dort wollen sie ihre Großmutter treffen, die schon vor einigen Jahren mit ihrem Mann aus dem Irak nach Syrien geflüchtet ist. Es ist womöglich ein Abschied für immer! In die allerschlimmsten "Nussschalen" gesetzt erreichen sie Europa!
Doch in das Glück, in Deutschland angekommen zu sein, mischen sich Trauer und die Frage:

Die Welt ist in "Unordnung"!

Unsere Welt gerät aus den Fugen und eine Tour rund um den Globus zeigt uns, wie die Welt aus den Fugen gerät!

Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen.

Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht.

Terror in Frankreich und jetzt auch bei uns, Schießereien in den USA, Chaos in der Türkei und ein politisches Beben in Großbritannien!
Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
Gerade die arabischen Länder stehen vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen, insbesondere aus dem Irak und aus Syrien, mehr denn je im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dabei machen die arabischen Länder eine schwere Belastungsprobe durch, denn diese Länder stehen heute noch vor einer gewaltigen Umbruchsituation oder haben sie bereits erlebt!

 
Die "Revolution" zeigt zunehmend Gesicht!
Mein langjähriger Freund und jahrzehntelanger Weggefährte Peter Scholl-Latour beleuchtete immer wieder die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik und schilderte "eine Welt aus den Fugen":

"der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der „failed states", Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig."
Abdul Tawab Mullah Hwaish
© UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
Während ich mich seinerzeit selbst noch mitten im Studium des Maschinenbaus an der bekannten Technischen Universität München (TUM) befand, formulierte es der damalige Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung so:

„Vertrauen, Wille, klarer Verstand - das sind drei Eigenschaften, die ein Mensch, ein Volk, eine Gemeinschaft von Völkern selbst haben muss! Die kommen nicht von außen und wenn es daran fehlt, muss man die Gründe bei sich selber suchen."

Walter Scheel
wies als erster Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  darauf hin, dass die Menschen lernen sollten, sich weder einem Mann, einem Werk oder einer Nation völlig zu unterwerfen und erteilte damit auch dem Mythos der Religionen, die solches verlangen, eine klare Absage. Insofern forderte er bereits in den 1960er Jahren den "Arabischen Frühling" heraus!

Der "Arabische Frühling"

© BMZ | Regierungsführung und Demokratie
© BMZ | Regierungsführung und Demokratie
  • erfolgreich
  • erfolgreich mit Schwächen
  • mäßig
  • schwach
  • gescheitert oder nicht vorhanden
  • sonstige nicht berücksichtigte Länder
    (OECD-Länder mit Geberstatus, Länder mit weniger als 2 Millionen Einwohnern)

Der Planet ächzt!

Arabischer Frühling
Arabischer Frühling
  • Staatsoberhaupt gestürzt
  • Regierung infolge von Protesten umgebildet
  • Volksaufstand/Bürgerkrieg
  • Massenproteste
  • Unruhen/Proteste
  • Keine Vorfälle bekannt
  • Begann alles im Irak?

    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    Ein „befreiter Irak“ würde einen Dominoeffekt in der ganzen Region auslösen, glaubte man! Die Wurzeln der gegenwärtigen Krisen in der arabischen Welt reichen insofern bis weit vor den "Arabischen Frühling" zurück.

    Besonders die katastrophale Regierungsführung in einigen arabischen Ländern hat zu schwerwiegenden sozialen Verwerfungen geführt. Bis in die jüngste Zeit hinein hinderten autoritäre Machtstrukturen die Bevölkerungen daran, ihren politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Vor diesem Hintergrund hat die gemeinsame Geschichte des "Arabischen Frühlings" im Jahr 2011 für alle sichtbar in diesen arabischen Staaten fast gleichzeitig begonnen. Die Staats- und Regierungschefs konnten sich damals nicht wirklich mit dem Volk auf eine respektgebietende Liste von Reformen einigen!

    Ich nenne einige davon:

    • Übergang zu einer die Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten
      Regierungsform
    • Bekämpfung der Armut vielerorts durch eine prosperierende Wirtschaft als vorrangiges Ziel
    • Errichtung von direktdemokratischen Elementen auf nationaler und lokaler kommunaler Ebene
    • Ermöglichung gemeinsamer demokratischer Abstimmungen über Staatsfragen
    • Aufeinander Hören, Miteinander Reden, Gemeinsam Handeln als Devise, um der steigenden Verantwortung gerecht zu werden, die arabischen Ländern in einer globalisierten Welt zukommT
    • Und schließlich als „vornehmstes Ziel" - wie ich es nennen will - eine nach dem Vorbild der Europäischen Union schaffen, eine „Internationale Arabische Union".

    Was ist passiert?

    Nicht nur Dank ihrer Bildung waren die Menschen stark und brauchten keine Waffen!

    Sie waren stolz und wollten in einer Demokratie leben.

    Der Staat habe in ihre Bildung investiert und nun wollten sie in den Staat investieren, denn ihre Bildung befähige sie, ihre soziale, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation nun ein bißchen auch selbst in die Hand zu nehmen, sagten viele und ich füge hinzu:
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    um den Sorgen in vielen arabischen Ländern zu begegnen und entschlossen entgegenzuwirken, müssen wir zur Bildung mehr Zutrauen haben, denn sie ist unverzichtbar für die Wirkkraft der Wirtschaft! Nur die Bildung kann Wirtschaft auf Dauer wirklich in Gang halten, und wo sie im Gange ist, ihre Leistungskraft erhalten! Bildung ist eine Brücke zum Wohlstand und nicht damit der Schlüssel zum Frieden!
    Gespalten, in dem was zu tun ist!
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    Ich will nicht in den Meinungsstreit eingreifen, welche „Sozialordnung" dafür die beste Gewähr für die Menschen ist. Ich weiß nur, dass die Demokratisierung in einigen arabischen Ländern noch viele Jahre dauern könnte, wenn nicht Jahrzehnte, wenn sie fremdbestimmt ist und Demokratiemodelle einfach kopiert werden sollen! Demokratiemodelle lassen sich nicht einfach kopieren! Vielmehr müssen sie gesellschaftliche, kulturelle, geschichtliche und religiöse Eigenheiten berücksichtigen und darauf aufbauend ein demokratisches Profil entwickeln, das sich durch höchste Passung auszeichnet! Ansonsten wird einer Demokratie in diesen Ländern immer etwas Unwirkliches anhaften! Die Folge ist dann, dass der Überdruss der Menschen zunimmt und keine Regierung, keine politische Gruppe und kein Einzelner es noch wagt, für die Prinzipien der demokratischen Staatsform zu werben, sie für die Menschen erfahrbar zu machen und eine pluralistische Meinungsbildung zu unterstützen. 
    Heißt, auf den Punkt gebracht:
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    Demokratie ist ein organischer Prozess!

    Läßt man organisches Wachstum dagegen nicht zu und redet dann noch erstarrten Formen in der Entwicklung der Gesellschaft das Wort, dann könnte man ebenso gut versuchen, dem Meer Ruhe gebieten!

    Mit anderen Worten:

    Jeder, der fremdbestimmt Demokratie will, würde scheitern und das durchgängig von oben nach unten! Ich sage dies bewusst und gerade auch mit meiner persönlichen Erfahrung als irakischer Politiker. Ich weiß aus eigenem Erleben, wie schwer Demokratie voranzutreiben ist! Dafür gibt Gründe! Denken Sie nur an das Wohlstandsgefälle in unseren Ländern!
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    Und so sage ich zusammengefaßt nur:

    Theorie und Praxis fallen wie so oft auseinander!

    Die Hoffnung nicht aufgebend, möchte ich - und das nicht ohne innere Bewegtheit - mit den Worten Walter Scheels schließen - und ich möchte hier die Weltgemeinschaft ausdrücklich einschließen:

    „Der richtige Wahlspruch wird der sein, dass das Urteil kühl bleibt, dass man jeder Gefahr ohne Furcht ins Auge blickt, dass man sich aber die Stimmung, den Willen und die Entschlusskraft des höchsten Optimismus und der höchsten Zuversicht erhalten muss."
    Die Frage, die mich seit langem bewegt:

    Schaffen wir das?

    Es geht eine ganz leise Regung der Freude durch mein Herz, dass wir mit den Worten Angela Merkels "Wir schaffen das!" trotz aller Not und Nöte bald sagen können: wir sehen, wie im arabischen Volk die Anschauungen über Europa und die Vereinigten Staaten miteinander ringen. Darüber hinwegzukommen - mit oder ohne eigenen Weg - ist ein rührseliges Bedürfnis aller Betroffenen und Beteiligten - und ich bin trotz allem, was in meinem Land und den Nachbarländern vorgeht, optimistisch, dass wir es schaffen! Auch wenn ich für meine Person nie allzu viel gehalten habe von der doktrinären Scheidung zwischen dem Abendland und dem Morgenland:
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish
    letztlich wird es nach einer harten Periode das Leben im Morgenland wieder geben und die Weltgemeinschaft wird sich näher gekommen sein!

    Das ermutigt mich auch mit Blick auf die die Menschen, die als Flüchtlinge aufgrund von Krieg, religiöser, rassischer oder politischer Verfolgung, wirtschaftlicher Not oder anderen Gründen, freiwillig oder unfreiwillig, ihren bisherigen Lebensort verlassen und hier her nach Europa kommen.

    Ich glaube daran, dass uns der Glaube an eine "Zukunft mit Perspektive" inspirieren wird, Frieden mit uns und der Weltgemeinschaft zu schließen.

    Wir sind tief bewegt!

    Ich bin tief bewegt über die außerordentliche Freundlichkeit Ihrerseits in einer aufgeschlossenen und freiheitlichen Gemeinschaft in Europa, insbesondere in Deutschland!

    Wir Menschen müssen und werden es lernen, andere ungeachtet der Religion und der Sprache zu akzeptieren und zu respektieren:

    unserer Kinder zuliebe, denn sie sind die Zukunft und erfrischen unsere Sinne und Herzen!
    Abdul Tawab Mullah Hwaish
    © UNAPO | Abdul Tawab Mullah Hwaish

    Turbulente "Großwetterlagen"!

    Wir wissen, dass das Streben nach "Normalität" durch zunehmend grausame barbarische Akte der Gewalt inmitten Europas und fast überall auf der Welt gegenüber friedlichen und lebensfrohen Menschen beeinträchtigt und gefährdet ist! Doch der Schmerz darf uns aber das unermessliche Leid, vor dem viele Menschen aus den Kriegs- und Terrorgebieten der Welt fliehen, nicht vergessen lassen!

    Das Wagnis des Helfens!

    Lassen Sie uns weiterhin weltoffen und hilfsbereit sein! Die aktuelle Bedrohung darf nicht dazu führen, dass wir die über Jahrhunderte gerade in Europa entwickelten Werte der Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit aufgeben! Diese gebühren auch den Fremden, die friedlich bei uns Zuflucht suchen!

    Geben wir diese Werte auf, hat der Terror gewonnen!

    Ich danke Ihnen!

    Abdul Tawab Mullah Hwaish

    Das "unermessliche Leid"!
    UNAPO
    Projekt "UNAPO FreeZone"
    UNAPO FreeZone
    Initiative "Internationale Arabische Union (IAU)"
    Deutscher IAU Beirat
    ROTARY
    Rotary International